Freiwilligenagentur Haren

Beiträge / Pressespiegel

Hilfe für die Angehörigen

 

Haren (eb) – Mit Rosen und Zertifikaten verabschiedeten jetzt Ina Schoneville vom Seniorenzentrum Haren und Martin Schwill von der Freiwilligenagentur sowie die Referentin Wiebke Niers (l.) von Wörheide Konzepte die Teilnehmer der Kursreihe „Begleitung im Andersland“. Im Vordergrund der Fortbildung, die sich an Angehörige von Demenzkranken richtet und die in Zusammenarbeit mit den Pflegekassen jährlich in Haren angeboten wird, stand neben der Informationsvermittlung auch der Austausch von persönlichen Erfahrungen. Mut, Kraft und neue Impulse für den Umgang mit den betroffenen Familienmitgliedern ergaben sich ebenso. Weiterhin ging es um den Krankheitsverlauf und um die Möglichkeit, auch einmal an sich selbst zu denken. Die Gruppenatmosphäre ermöglichte auch offene Gespräche. Foto: Freiwilligenagentur  Haren

 

 

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Quelle: EL Kurier vom 25.03.2018 online

Haren (eb) – „Argumentieren gegen Stammtischparolen“, unter diesem Thema fand kürzlich eine Fortbildung im Haus der Begegnung in Haren statt. Eingeladen hatte dazu die Freiwilligenagentur Haren in Kooperation mit der Stadt Haren und der katholischen Erwachsenenbildung Emsland Mitte. Dabei ging es in der Veranstaltung nicht um vorgefertigte Contra- Argumente und Wortschablonen als Gegenrezept von Stammtischparolen, sondern vielmehr um Fallbeispiele, die den Teilnehmern helfen, sich eine Haltung anzueignen, um klar Position beziehen zu können, wie Referentin Martina Jeßnitz deutlich machte.

 

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Zudem setzten sich die Teilnehmer mit ihrer eigenen Motivation auseinander, den Stammtischparolen etwas entgegen setzen zu wollen. Kleine Schritte hätten manchmal eine große Wirkung. Da könnte man zum Beispiel mit Gegenfragen kommen: „Woher weißt Du das genau“? Die Erfahrung zeige, dass schon eine kleine Nachfrage eine ganz andere eigene Standfestigkeit bringen würde. In der Schulung ging es außerdem um die Voraussetzungen für eine Diskussion, den Umgang mit Verallgemeinerungen und das Widerspiegeln der eigenen Emotionen in „Ich- Botschaften“. Die Fortbildung richtete sich vor allem an Interessierte aus Vereinen, Caritas, Sozialdienst Katholischer Männer, Verbänden oder Kirchengemeinden, die sich rassistischen Bemerkungen und Intoleranz entgegenstellen möchten. Zum Ende der Veranstaltung bedankten sich Annegret Schepers von der Stadt Haren und der Leiter des Hauses der Sozialen Dienste und der Freiwilligenagentur Haren, Martin Schwill, bei Jeßnitz für die gelungene Schulung und die vielen guten Anregungen, um Stammtischparolen besser begegnen zu können. Freiwilligenagentur-Foto

 

Quelle: Emsland-Kurier Ausgabe Meppen vom 04.03.2018 online